dritter-tag Ich schreibe aus dem Bellagio in Las Vegas. Gestern haben wir vor dem Hotel bei Old New York Deli & Bagel Co. gefrühstückt. Nicht besonders gut, aber es hat gereicht. Von da aus ging es dann Richtung Las Vegas. Death Valley stand eigentlich schon auf der ToDo-Liste, aber sicher war es noch nicht, ob das zeitlich so hinkommt. Danke an Andreas für die Erinnerung und die ganzen anderen Tipps.

Gesagt getan. Wir fuhren also die 6 runter bis Bishop und sind da links in Richtung Death Valley abgebogen. Die Pflanzen wurden weniger, die Steinhaufen wurden größer. Gehalten haben wir zuerst am Father Crowley Point, da war es schon heiss. Aber weiter drin haben wir nochmal  angehalten, da waren es dann über 40 Grad. Es war auf jeden Fall sehr heiss und die ganze Strecke war recht trostlos. Ein kleines Highlight war noch, dass wir durch einen Sandsturm gefahren sind. Aber alles in allem lasse ich hier lieber einmal Bilder sprechen.

Weiter ging es dann nach Las Vegas, dort hatten wir eine Suite im Bellagio gebucht. Normalerweise mache ich das ja nicht, aber es sind die Flitterwochen – und so teuer fand ich den Preis auch nicht. Wir bekamen eine Zwei-Zimmer-Suite mit zwei Badezimmern, einem Dampfbad und einer Badewanne mit Whirlpool. Das Dampfbad war auf jeden Fall cool, will ich auch mal haben, wenn ich groß bin. Eingecheckt, Sachen in das Zimmer geworfen und dann sind wir raus auf den Strip.

Hier noch ein paar Bilder des Abends:

 


Ich schreibe aus dem The Village Lodge aus Mammoth. Gefrühstückt haben wir im Black Bear Dinner. Ist zwar ein Franchising, hat sich aber trotzdem nicht danach angefühlt.

Danach ging es weiter Richtung Yosemite Nationalpark. Wir sind quer durch den Park gefahren und haben ab und zu mal angehalten. Leider haben wir im Park selber kein Zimmer mehr bekommen, da alles ausgebucht war. Von den Waldbränden über die man die letzten Wochen so viel gelesen hat, haben wir nicht sehr viel mitbekommen. Und das ist auch gut so. Ab und zu standen Streckenposten am Straßenrand, die uns dann sagten das wir langsam fahren und nicht anhalten sollen.

Nachdem wir aus dem Park raus waren, fuhren wir noch kurz einen kleinen Umweg über den Monolake. Einen Schlafplatz haben wir dann in Mammoth Lakes gefunden. Dies ist eigentlich eine Stadt in einem Skigebiet, wird im Sommer aber sehr viel zum Wandern besucht. Das Hotel war sehr cool. Zwei Pools, Fitness Raum und alles was man so braucht. Wir haben ein Studio bekommen, das ist eigentlich für 4 Personen gedacht – So ein Chalet für Selbstversorger.

snUSA13 - Erster Tag Ich schreibe aus dem Best Western Luxury in Tracy, CA. Wie angekündigt sind wir mit der Lufthansa von Frankfurt aus mit einem A380 nach San Fransisco geflogen. Wir mussten um 4 Uhr aufstehen, um 5 Uhr lsind wir losgefahren und waren dann gegen 7 Uhr am Parkplatz des Frankfurt Airparks. Dort wartete auch schon ein Shuttlebus, der uns direkt zum Terminal 1 des Frankfurter Flughafens gebracht hat. Eingecheckt wurde dann am Automaten und das Gepäck haben wir dieses Mal auch an einem Automaten abgegeben. Also ein komplett personenloser Checkin. Gewöhnungsbedürftig, weil es doch recht neu ist, funktioniert aber ganz gut und wir mussten (hier) nicht lange anstehen.

Weiter ging es dann zum Gate und dann in den Flieger. Natürlich wurde ich am Security Check einer “Spezial Überprüfung” unterzogen. Handgepäck auf, Sprengstoff-Erkennungs-Papier drüber gezogen, Koffer wieder zu. Trotzdem konnte ich mir ein “Sagen Sie mal, macht das überhaupt noch jemand? Also Sprengstoff durch die Sicherheitszone mitnehmen?” nicht verkneifen. War aber alles in allem eine Sache von fünf Minuten.

Im Flugzeug angekommen, Platz gesucht und eingerichtet. Ich war wirklich geflasht von der Größe des A380. Auch wenn man immer liest, dass die Sitze des A380 bei der Lufthansa am engsten stehen, alles Quatsch. Ich hatte genügend Beinfreiheit. Cool war auch das Entertainment System. Drei Außenkameras und 300 Filme, Serien usw. haben die 11 Stunden echt “im Flug” vorbei gehen lassen. Es gab auch zwei Mal warmes Essen und Trinken stand ständig zur Verfügung. Leider hatten wir kein WLAN im Flieger, das hatte ich eigentlich erwartet, aber gut – Man kann nicht alles haben.

Aus dem Flieger raus sind wir lockere 1,5  Stunden bei Homeland Security gestanden. Nervig , aber so ist das halt. Gepäck abgeholt und mit dem Air Train ginge es dann zum Car Rental Center. Dort haben wir uns bei Alamo einen Mid Size SUV gemietet. Alles lief problemlos. Komisch fand ich nur die Aussage: “Nehmen Sie sich irgend einen der ihnen gefällt.” Haben wir dann gemacht.

Da wir doch etwas Hunger hatten, sind wir dann zu “Five Guys Burger” gefahren, um erstmal den groben Hunger zu stillen. Danach sind wir in das Motel gefahren, das wir für die erste Nacht gebucht hatten. Best Western, nichts aussergewöhnliches aber sauber. Durch die Zeitverschiebung haben wir dann gleich geschlafen.

usa2013-1Da mich in letzter Zeit die NSA Geschichte wirklich sehr beschäftigt hat, habe ich wirklich darüber nach gedacht, nicht in die USA in den Urlaub zu gehen. Mir ist aber klar geworden, dass die Regierung der USA nicht gleichzusetzen ist mit den Menschen und dem Lifestyle in Amerika. Auch unsere Regierung beschließt ja “ab und zu” Dinge, die die Einige von uns nicht gut heissen.

Vom 14. – 28.9.2013 werde ich nun wieder in den USA sein – Dieses Mal wird die Westküste herauf und herunter gefahren. Geplant ist, von San Francisco nach Las Vegas und dann weiter nach Los Angeles und von da aus wieder zurück nach San Francisco.

Fakten bis jetzt:

  • Geflogen wird mit Lufthansa, da wir einen Direktflug, und ich mit dem A380 fliegen wollte.
  • Auto haben wir bei www.billiger-mietwagen.de gebucht. Wieso? Weil die am billigsten waren.
  • Eine Daten-SIM Karten habe ich mir dieses Mal vorab von www.prepaid-global.de gekauft. Auf der Website stand AT&T, und geliefert wurde eine H20 Wireless. Ich habe aber erfahren, dass die zu AT&T gehören sollen. Vorteil hier ist, kein suchen eines Ladens, kein Stress mit der Adresse die für die Karte notwendig ist und natürlich eine deutsche Rechnung, auf der aber leider keine Mehrwertsteuer ausgewiesen ist, wie mir gerade auffällt.
  • Eine Wohnung in Venice, Los Angeles haben wir über AIRBNB gebucht.

Wie immer. Wenn jemand von Tipps und Empfehlungen hat, gerne in die Kommentare – Die haben auf jeder Amerika Reise sehr geholfen.

dattelschlepper

Dies ist kein bezahlter Beitrag, dass nur vorne weg. Ich finde nur, dass man gute Shops und Erfahrungen teilen sollte. Auch habe ich keinerlei Vorteil durch diesen Post.

Als wir auf irgend einem Peter und Paul in Bretten unterwegs waren, kamen wir an einem kleinen Stand vorbei, der jede Menge gute Nussmischungen und Süßigkeiten hatte. Wir schlugen zu und kauften von allem etwas. Als ich alles gegessen hatte, was ich gekauft hatte, googelte ich nach dem Shop und fand ihn auch. Ich bestelle seit dem regelmäßig dort. Auf jeden Fall müsst Ihr mal bei dem Shop vorbei schauen. Von der Bedienung her ist er nicht so gut auch kann man leider nicht via Paypal bezahlen, was ich sehr schade finden, aber der Inhalt lohnt sich.

Empfehlen kann ich sehr folgende Mischungen und Süßigkeiten:

Shir Perah (passt gut zu Kaffee), Taj Mahal (Hammernussmischung), BBQ Cashews, Süsser Engel

Wie bei allen guten Geschäften, hat der Dattelschlepper auch nicht immer alles am Start. Schaut einfach rein, es lohnt sich.

2012-2013
Hier mein Jahresrückblick für 2012. Mein letzter Post dieser Art ist von 2007. Als ich angefangen habe, diesen Artikel zu schreiben wusste ich nicht wie groß so etwas werden kann, aber es macht Spaß das Jahr Revue passieren zu lassen. Viel Spaß damit und wie immer freue ich mich über Kommentare und Anregungen.

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Ich schreibe aus dem Golden Nugget Casino in Atlantic City. Gestern habe ich nicht gepostet, weil wir früh raus mussten um eine Führung durchs Capitol zu machen. Aber dazu später mehr. Vorgestern haben wir noch einmal in Washington verbracht.
Wir sind zunächst die Pennsylvania Road in Richtung Weißem Haus gelaufen, dort waren natürlich viel mehr Menschen als die Nacht zuvor. Vor dem Weißen Haus wurde gerade ein TV-Film produziert. Nichts großes.
Danach sind wir noch einmal zum Washington Memorial und zum Lincoln Memorial. Von da aus ging es über die Arlignton Memorial Birdge zum Nationalfriedhof Arlington. Auf diesem Friedhof fanden ca  260.000 Beisetzungen statt, und ist somit der zweit größte Friedhof der USA. Auf dem Friedhof ruht John F. Kennedy und es gibt ein Grabmal des unbekannten Soldaten, welche wir beide besuchten. Am “Grabmal der Unbekannten” konnten wir die Wachablösung der “The Old Guard” verfolgen. Ein Video (in nicht so guter Qualität) findet ihr weiter unten.
Von hier aus gingen wir dann nach Chinatown und besuchten Downtown. Im Verizon Center war an diesem Abend ein Madonna Konzert. Dementsprechend war einiges los in der Stadt. Wir haben dann in einem Chinarestaurant zu Abend gegessen und sind dann noch zum Capitol mit der Metro gefahren. Einfach um dieses bei Nacht gesehen zu haben. Ich würde das jedem empfehlen, da die Gebäude bei Nacht, durch die Beleuchtung ganz anders wirken, als am Tag.

Anbei wieder ein paar Bilder vom Handy:

Drei Videos die ich gemacht habe, auch direkt aus dem Handy ohne Schnitt und Korrektur:




Ich schreibe diese Zeilen aus einem Starbucks in der Pennsylvania Road in Washington. Gestern sind wir von Philadelphia nach Washington gefahren. Zwischendurch haben wir in einem Diner Halt gemacht, um mal richtig amerikanisch zu Frühstücken. Aber der Reihe nach.

Wir haben gegen 12 Uhr ausgecheckt und fuhren dann mit Auto die Interstate 95 nach Süden. Als wir Hunger bekamen, suchten wir uns einen Diner in der Nähe. Dies war das Golden Glove Restaurant in New Castle, Delaware. Es gab Pancakes, French Toast, Rühreier, Spiegeleier und Bacon. Also alles was nicht wirklich gesund ist aber verdammt gut schmeckt. Weiter auf der 95 sind wir dann durch Baltimore gefahren, das uns nicht wirklich gefallen hat.

Auf der Fahrt buchten wir dann ein Zimmer im One Washington Circle Hotel. Dies war nicht ganz billig, aber Zentral und die Bewertungen sahen auch gut aus. Eingecheckt, Zimmer begutachtet, Wagen geparkt und danach wieder raus.

Wir liefen zuerst nach Georgetown. Einem kleinen Stadtteil von Washington, der auch die Georgetown University beherbergt. Leider waren wir etwas zu spät, da alle Läden und Bars schon geschlossen hatten.

Dann ging es zum Lincoln Memorial das uns total beeindruckt hat. Irgendwie ein krasses Gefühl, da zu stehen wo schon so viel passiert ist und schon so viele bedeutende Menschen vor einem standen. Danach liefen wir am Reflecting Pool entlang in Richtung World War II Memorial. Noch kurz am Washington Monument vorbei und dann standen wir auch schon vor dem Weißen Haus. Dies war noch beeindruckender als die vorherigen Sehenswürdigkeiten die wir besucht hatten. Ein Ort an dem so viele Fäden zusammen laufen, wirkt auch über den Gartenzaun. Danach folgte ein 20-minütiger Spaziergang zurück zum Hotel.

 


Hier kommt der Post von gestern aus dem Sheraton Hotel in Philadelphia. Ich kämpfe gerade mit einer leichten Erkältung, dies ist aber nicht unnormal. Wenn mein Körper merkt das er Urlaub hat werde ich regelmäßig krank.

Am frühen Morgen sind wir in die Stadt gelaufen. Ein kleiner Spaziergang kann uns bei so viel Essen nicht wirklich schaden, war der Gedanke. 10 Minten bis zum Rand der Innenstadt. Dort zeigte sich das typische Bild einer amerikanischen Großstadt. Ein Laden neben dem Anderen. Nach dem wir uns einen neuen Stromadapter besorgt hatten, sind wir zur Independence Hall gelaufen und haben diese (leider nur von aussen) besichtigt. Auch konnten wir einen Blick auf die Liberty Bell werfen (auch leider nur von aussen, aber die Schlange vor dem Gebäude war viel zu lang).

Weiter ging es zur South Street. Dies ist eine Inn-Straße in der es viele kleine Läden gibt. Hier haben wir dann auch im Jon´s Bar & Bar Grille zu Mittag gegessen. Nichts wirklich besonderes, aber uns hat es geschmeckt. Leider konnten wir kein Philly Cheese Steak probieren, weil auch hier die Schlange vor dem Geschäft unendlich lang war.

Auf dem Weg zurück ins Hotel liefen wir über den JFK Plaza, auch genannt Love Park. Auf diesem Platz gibt es eine Skulptur des Wortes LOVE, vor der sich Paare oder Freunde die sich lieben fotografieren lassen. Witzig war, dass sich ein Pärchen vor unseren Augen verlobt hat. Ich war den Tränen nahe. Aber nur fast.

Heute ist sind wir nach Washington gefahren. Morgen dann mehr.


Ich schreibe aus dem Sheraton Hotel in Philadelphia. Dieser Eintrag kommt später weil man meinen Stromkonverter in Portland vergessen hat. Gestern musste ich mir einen Neuen besorgen. Eigentlich gab es für diesen Tag auch nicht viel zu schreiben, da wir gefühlt den ganzen Tag im Auto saßen. Aber der Reihen nach.

Zum frühstücken fuhren wir erst einmal zu Mister Bagel. Einem kleinen Laden der “nur” Bagels verkauft. Nur Bagels? Nein, die absoluten ÜBER-BAGELS. Gestartet haben wir mit einem Standard-Bagel mit Cream Cheese. Weiter ging es dann mit einem Lachs Bagel. Der Lachs-Bagel war der Hammer. Mit Tomaten und Zwiebeln. Jummie.

Danach fuhren wir zurück in die Maine Mall um im Apple Store das neue iPhone anzuschauen und sogar vielleicht eins zu kaufen. Als ich dort dann ankam, und an den Polizisten, der Warteschlange und dem bereitgestellten Kaffee vorbei lief und eine Mitarbeiterin fragte, ob sie Unlocked-iPhones haben (Also ein iPhone ohne Vertragsbindung), sagte sie: “Erst in ein bis zwei Wochen”. Später wurde mir auch gesagt (danke an Robert), dass das iPhone sowieso nicht wirklich in Deutschland funktionieren würde. Anbei trotzdem ein Hands-on-Bild.

Weiter ging es dann auf die Interstate 95 in Richtung Süden. Wir fuhren ca. 600km durchs Land. Durch New Haven und waren pünktlich um 16Uhr in New York zum Feierabend-Wochenend Verkehr. Hätte sich ja auch keiner Denken können. Hier standen wir dann auch ca. 2 Stunden im Stau. Macht aber nix, wir kamen trotzdem gegen halb zehn in Philly an. Auf dem Weg hatten wir uns ein Hotelzimmer über Booking.com gebucht. Ein Hotel in der University City von Philadelphia. Hier gibt es in jeder Straße einen Starbucks und natürlich viele Studenten. Das Hotel selber ist recht sauber und zentral. Wir haben am nächsten Tag nur 10 Minuten in die Innenstadt gebraucht.

Ich sitze in der Küche des Treehouse und wir machen uns gerade fertig für den Roadtrip nach Philadelphia. Wir hatten uns entschieden einen Tag länger in Portland bei Sonja & Spike zu bleiben. Nicht nur weil in Portland so viel zu sehen ist und es so viel verschiedenes zu Essen hat, sondern auch weil die Beiden so gute Gastgeber sind.
Für den Lunch hatten wir uns was ganz besonderes überlegt. Wir gingen gestern zu Bucks Naked, DEM BBQ-Grill-Laden in Freeport. Hier gibt es Spareribs und Gegrilltes in allen Variationen und Formen. Ich bin seit dem ersten Besuch vor zwei Jahren ein großer Fan von Bucks. Wieso? Dies ist einer der Läden, die wir in Deutschland nicht haben und auch nie haben werden. BBQ ist hier wie Fast Food oder italienisches Essen, doch ist es leider nie in Deutschland angekommen. Wir bestellten als Starter einen Bloody Buck – Eine Bloody Marry mit einem Baby Rip oben drauf. Lecker. Ich hatte das schon mal gesagt: “Jeden Drink den man bestellt, sollte SO aussehen und nicht anders!”. Als Hauptgang gab es dann eine “Half Rack Combo – pair a half rack of baby back ribs with brisket”. Brisket! Da ich weiss wie dies gemacht wird, weiss ich das ich dies nie selber grillen werde.  Nach dem Essen, fragte Spike ob wir kurz den Smoker sehen könnten – und schon erhielten wir einen kleinen Einblick hinter die Kulissen. Im Keller stand ein riesen Ofen, in dem die Rips vorgebrutzelt werden. Gegen später, erfuhren wir das ein neuer Bucks Naked direkt in Portland, Old Port eröffnen soll. Spike war ausser sich.

Weiter ging es dann zum Fort Williams Park. Dort machten wir einen Spaziergang an der Küste entlang. Sehenswert ist dort der Portland Headlights. Ein ein alter Leuchtturm der wirklich schön anzusehen ist.

Danach besuchten wir die Maine Mall, mit 110,000 m2 die größte Mall in Maine. Riesig und ein Paradebeispiel für Amerikas Mall-Kultur. 110 Shops. Riesig.

Später gingen wir mit zum Kickball Trainig. Kickball ist ein relativ neuer Sport, der eigentlich von den Regeln wie Baseball ist. Nur das man anstelle eines Baseballs einen Basketball benutzt und der Ball nicht mit einem Schläger geschlagen wird, sondern mit dem Fuß gekickt wird. Witziger Sport.

Auf dem Heimweg fuhren wir an einem Whole Foods vorbei, dies ist ähnlich wie ein Hannaford nur noch extremer. Hier gibt es zusätzlich zu den gefühlten 10.000.000 Artikeln noch 10 Warmtheken, an denen man sich sein Menü gleich zusammen stellen kann. Das ist wirklich Foodshopping der Spitzenklasse. An dem Tag an dem Whole Foods entscheidet nach Deutschland zu kommen, werde ich ne Party schmeissen!

Am späten Abend entschieden wir uns noch einen Absacker im Grace Restaurant zu trinken. Eine alte Kirche, die zur Bar / Restaurant umgebaut wurde. Ich bin der Meinung das es so etwas in Deutschland nicht gibt und auch nicht möglich ist.


Ich schreibe diese Zeilen von der Veranda, des “Treehouse” in Portland. Gestern sind wir wieder ein ganzes Stück mit dem Jeep unterwegs gewesen. Aus dem Motel raus und rein in die Fox Run Mall. Kaffee tanken und eine Kleinigkeit zu Essen. Window Shopping und dann weiter auf die Straße nach Maine in Richtung Kittery Outlets. Dort besuchten wir verschiedene Stores z.B. den Yankee Candle Store.

Auf der Fahrt, machten wir kurz in einem Hannaford halt. Dies ist eine Kette wie REWE on steroids. Ein Supermarkt, wie ich ihn mir vorstelle. Jedes Kaufland oder REWE sollte so sein – und nicht anders. Hier bekommt man ALLES was man essen kann. Frisch. Sofort. Besonders beeindruckt, hat mich die geschälte Kokosnuss. HALLO? Eine geschälte Kokosnuss. Wie cool ist das denn? Wir blieben aber stark und deckten uns nur mit dem nötigsten ein. Nein, dieses mal gab es kein Trockenfleisch. Jede Menge Bilder gibt es unten in der Galerie. Die Leute haben mich bestimmt für verrückt gehalten: “Schau mal, der fotografiert Essen.” Das war mir aber egal.

Von da aus ging es dann weiter nach Freeport. Gefühlt ein Outlet Town. Eine kleine Stadt, mit einer Straße auf der es eine ganze Menge Bekleidungsmarken-Shops (GAP, The North Face, Oakley ..) hat. Wirklich ein netter Ort. Ich war vor zwei Jahren schon mal hier, und kannte mich deswegen schon etwas aus. Wir waren auch im L.L. Bean, ein Waffen-Jagd-Einrichtungs Outlet. Hier bekommt man von der doppelläufigen Schrotflinte bis zum neuen Rasenmäher alles was das Herz begehrt. Dort gab es auch eine Mossberg 715T für nur 229¢ (Hier ein Review). Ich habe kurz drüber nachgedacht, wie ich diese in den Koffer bekomme – habe das dann aber schnell wieder verworfen.

Gegen Abend ging es dann zurück nach Portland, an dem wir vorher schon vorbei gefahren sind. Wir parkten Downtown und liefen ein wenig durch die Stadt. Wir liefen an der Portland Lobster Co. vorbei, und ich musste einfach eine Lobster Roll essen – diese hatte ich vor zwei Jahren schon einmal gegessen und konnte mich bis heute noch an den Geschmack erinnern. Beim warten auf das Essen, entstand auch dieses Bild. Wirklich ein sehr schöner Ausblick. Da warte ich gerne auf mein Essen.

Danach fuhren wir zu Sonia und Spike. (DANKE auch an dieser Stelle für das herzliche Willkommen und für die Schlafmöglichkeit!) Freunde bei denen ich vor zwei Jahren schon gewohnt habe und auf deren Hochzeit ich vor Kurzem war. Nach der Begrüßung und Erzählungen unserer bisherigen “Abenteuer”, gingen wir zu Benkeys Sushi und schlugen uns die Bäuche mit Suhsi voll. Mein Favorit war die Mexian Roll und das Beef tataki.

Heute ist Bucks Nacked zum Lunch geplant und danach werden wir etwas Portland erkunden.

Hier wieder ein paar Bilder aus dem Handy:

PS: Danke für all die Kommentare, Likes, Stars und Herzchen. Das motiviert wirklich hier weiter zu schreiben. DANKE!

 

Ich sitze hier im Anchorage Inns & Suites in Portsmouth, New Hampshire. Die Internetverbindung ist fast so toll wie das Zimmer. Ein klassisches Motel direkt an der Interstate. Da ich heute morgen schon ein wenig arbeiten musste (auch das gehört dazu), wird dieser Post nicht so lange wie die Letzten.

Gestern sind wir durch Boston gestreift und haben ein wenig Sight Seeing gemacht. Eins kann ich ganz klar sagen: Boston ist nicht wirklich mein Favorit der amerikanischen Städte. Vielleicht weil ich mich nicht wirklich für amerikanische Geschichte interessiere, vielleicht weil die Stadt etwas unförming und in meinen Augen nicht wirklich schön ist. Und, nach dem zweiten Mal in Boston wird es nicht wirklich besser.

Ein Highlight ist für mich, wie auch das letzte Mal der Quincy Market in Downtown Boston. Eine lange Halle – oder eher ein langer Gang, mit Fressbuden auf beiden Seiten. Hier gibt es von Sushi bis Lobster Roll´s alles was das kulinarische Herz begehrt. Wir sind erst einmal durch gelaufen, um zu checken was es gibt und haben dann angefangen, uns von einer Seite aus durch zu essen.

Danach sind wir noch einige Zeit durch Boston gelaufen, ohne wirklich einen Plan zu haben. Wir sind kurz auf dem Freedom Trail gelaufen, sind dann aber doch irgend wann wieder zum Shopping übergegangen. Ein kleineres Highlight war einer der Christmas Tree Shops, ein Laden in dem man das ganze Jahr Weihnachtsartikel kaufen kann.

Anschließend holten wir unseren Wagen und machten noch einen Abstecher in die Harvard University. Wir besuchten den Harvard Yard und die Harvard Memorial Hall.

Danach fuhren wir nach Portsmouth um dort unser Motel zu beziehen. Heute steht Shopping im Kittery Outlet, Portland und Freeport, ME auf dem Programm.

Hier wieder ein paar Bilder aus dem Handy:


Guten Morgen. Hier ist es 7 Uhr. Ich schreibe aus der Lobby des Omni Parker House Hotel in Boston. Gestern haben wir echt eine Menge gemacht. Aber alles der Reihe nach.
Erstmal sind wir ausgecheckt und dann zu Dunkin Donuts, obwohl wir es eigentlich vermeiden wollen, große Ketten zu besuchen. Support the locals! Leider war in der Umgebung nicht wirklich etwas kleines, und ohne Kaffee geht bei uns nicht wirklich viel.
Danach bin ich, wie das letzte Mal in einen T-Mobile Shop gegangen, um mir einen PrePaid Mobile Internet Vertrag zu kaufen. (Der Shop war genau gegenüber vom Bethpage Motel, was ein sehr glücklicher Zufall war, da T-Mobile Shops nicht so weit verbreitet sind in den USA.) Geworden ist es dann ein monthly4g plan für 60$ + 20$ für die SIM Karte. Wobei ich ja gestern gelesen habe, dass man jetzt eher AT&T macht. Werde ich bei meinem nächsten Besuch checken.
Als nächstes mussten wir die Grundversorgung (Wasser, Trockenfleisch :) und Chips) herstellen. Dies haben wir einfach in einem Walmart gemacht. Immer noch sehr beeindruckend, auch nach so vielen Besuchen. Diese Dimensionen, die Vielfalt usw.
Neu entdeckt habe ich Trockenfleisch Speck – hört sich eklig an, ist aber genau das Gegenteil. Muss ich in Deutschland gleich mal  schauen, wo ich das her bekomme.
Es ging dann weiter Richtung Osten. Wir machten bei Jones Beach halt. Genauer gesagt, an Field 6 von Jones Beach. Dies ist ein riesiger Sandstrand. Schuhe ausgezogen und im Meer geplanscht.
Weiter ging es dann durch die Hamptons über die Shelter Island. Dort sind wir mit zwei Fähren gefahren. Gekostet haben diese jeweils um die 10$. Sehr schöne Gegend, aber ich denke das ist keine Geheimnis.
In Greenport haben wir kurz Rast gemacht, und eine Kleinigkeit in der “Greenport Eatery” zu essen. Greenport ist ein wirklich schönes Nest.
Weiter ging es dann zur Sound Cross Ferry, mit der wir dann nach New London übersetzten. Diese war mit 69¢ nicht ganz so billig, aber der Sonnenuntergang auf der Fähre machten die 1:20 Stunden unvergesslich. Postkarten-Motiv-Bilder folgen.
Wieder auf der Straße ging es weiter in Richtung Boston.
Nachdem ich das folgende Video auf Gilly´s Blog gesehen hatte, musste ich natürlich zu Five Guys Burger:

An einem Bacon Cheese Burger führte also kein Weg vorbei. Wirklich lecker. Basic – aber der Hammer. Die Pommes, von denen der Herr im Video auch so schwärmt, waren nicht so mein Ding. Aber der Burger war wirklich gut. Ich habe gerade beschlossen, dass ich auf jeden Fall noch einmal einen solchen Burger essen will. Ein wenig Probleme hatten wir damit, dass man den Burger selber “konfigurieren” muss. Wir haben leider die nette Dame hinter der Theke nicht wirklich verstanden, da die Musik etwas lauter war und sie sehr schnell gesprochen hat. Nächstes Mal wissen wir das aber und werden das besser machen.

Auf der Anfahrt nach Boston buchten wir kurzum ein Zimmer im Omni Parker House Hotel, eines der ältesten Hotels in Amerika, wie uns der Concierge stolz erzählte. Ein Hotel mitten in Boston. Das Hotel wirkt von der Einrichtung sehr alt, fast schon wie ein kleines Schloss. Das Zimmer ist, dank Booking.com um die Hälfte billiger als der Normalpreis. Hierzu kommt aber noch der Parking Space und das nicht (!) kostenfreie WLAN.

Heute steht das Erkunden von Boston und die Weiterfahrt nach Portsmouth auf dem Plan.

Hier wieder ein paar Bilder aus dem Handy:


Ich schreibe diese Zeilen aus dem Flugzeug irgendwo über dem Atlantik. Wir landen in ca. 4 Stunden. Bis jetzt ist alles, mehr oder weniger glatt gelaufen. Wir sind heute morgen gegen 8:45 Richtung Stuttgart losgefahren, und sind um 12 Uhr los geflogen. Vorher haben wir noch im “Red Baron”, einem Restaurant am Stuttgarter Flughafen mit Blick auf die Start/Landebahn gefrühstückt. Kann man für 13€, auch ohne Amerika Flug, nur empfehlen. Das Buffet war reichaltig und wir waren voll zufrieden.

Der Flug nach London mit British Airways war recht stressfrei und soweit ok – ausser das wir eine Stunde auf der Rollbahn standen, weil zwei Koffer zuviel im Gepäckraum waren, die da nicht hingehörten. Kann ich verstehen, wenn das meine Koffer wären, würde ich auch nicht wollen das die so durch die Weltgeschichte fliegen.
Aber kann mir bitte jemand sagen, wieso man bei BA keine Kopfhörer bei Start und Landung des Flugzeugs tragen darf? Normalerweise schlafe ich mit Musik, kurz vor dem Start ein und wache erst viel später in der Luft wieder auf. Dies ging natürlich ohne Musik und mit Kindergeschrei nicht. Das man die elektronischen Geräte ausschalten soll, kann ich sowieso nicht wirklich nachvollziehen, nicht 2012. Aber das mit den Kopfhörern verstehen ich gar nicht.

Durch die verlorene Stunde in Stuttgart, war der Aufenthalt in London von zwei auf eine Stunde geschrumpft. Dies hört sich eigentlich viel an. Wenn man aber die zusätzliche Sicherheitskontrolle und die Entfernung von Terminal A zu Terminal B kennt, weiss man das es gerade so reicht, ohne was zu trinken oder sich kurz umzuschauen. Naja. Uns hat es aber gereicht noch ne Cola ToGo zu kaufen und in den Flieger zu springen.

Wir flogen mit einer Boing 747 – ein riesiges aber altes Model. Zwei Stockwerke, großzügige Gänge und ein cooles Entertainment System. Doch die Displays sind vielleicht so groß wie die meines Galaxy Nexus und DSTN Panel. Also das Angebot war reichhaltig (Prometeus, MIB3, Dark Shadows ..) aber die quali war nicht sehr gut.

Alles in allem werde ich mir aber überlegen, ob ich noch einmal mit British Airways fliegen will. Diese englische Genauigkeit ist nicht meins, war aber auszuhalten.

Raus aus dem Flieger und gleich zu Homeland Security. Komischerweise stellte mir dieses Mal niemand irgendwelche komischen Fragen, beim Security Check. Entweder es hatte damit zu tun, dass ich vor zwei Jahren schon einmal eingereist bin, oder die Jungs hatten am Sonntag Abend nicht mehr wirklich Lust zu arbeiten.

Aus dem Terminal raus und rein in den Airtrain Richtung National Car Rental. Dem netten Mann am Schalter, die Buchung auf den Tisch geworfen und noch zusätzlich ein GPS-Navigationssystem dazu genommen. Als gebuchten Mid Size USV bekammen wir einen weissen Jeep Compass mit dem dann gleich ins Bethpage Motel gefahren wurde. Ein typisches Motel, ausserhalb von New York. Aber für den Zweck, völlig ausreichend. Der Herr im Office fand leider die Buchung nicht, er suchte wie wild auf seinem iPad, doch leider vergebens. Er gab uns das Zimmer für den gebuchten Preis von 60$ (Normal 99$). Hier hat es freies WLAN das ich gerne mit meinem VPN verwende.

Geplant für heute ist bis jetzt Long Island entlang fahren und dann mit der Fähre nach New London. Eigentlich wollen wir es heute bis Boston schaffen. Mal sehen wie das klappt. Gegenüber des Motels ist ein T-Mobile Shop da werde ich später dann auch noch die Internet Grundversorgung herstellen.

Hier ein paar Bilder direkt aus dem Handy.